Mittwoch 19.06.2013 - 01:38
 

Ein interessantes Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Weltbild

30.04.2011
Es wird Zeit für neue Wirtschaftsmodelle Foto: ahau Es wird Zeit für neue Wirtschaftsmodelle

Die Menschen fragen sich immer häufiger wie es in Zukunft auch mit unserer Wirtschaft weitergehen soll. Viele glauben nicht mehr an die Jubel- Prognosen der sogenannten Wirtschaftsexperten und sieht man sich das momentane Weltbild an, ist es auch nicht verwunderlich. Auch unsere älteren Mitmenschen machen sich Gedanken über die Zukunft. Immer öfter hören wir von allen Seiten der Gesellschaft „so kann´s nicht mehr lange gehen“.

Aber wie soll es weitergehen, oder was kann sich denn ändern? Es wird weitergehen und es wird sich auch was ändern, das steht außer Frage. Eine gute Idee zu einem neuen Wirtschaftsmodell finden wir in der Gemeinwohl-Ökonomie. Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ ist eine wirtschaftliche Systemalternative zu kapitalistischer Markt- und zentraler Planwirtschaft, ein vollständiger Dritter Weg und zum Teil auch eine Synthese aus den beiden großen historischen Entwürfen. Der Autor Christian Felber hat in seinem Buch „Neue Werte für die Wirtschaft“ eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus“ ausgearbeitet. Daraufhin bildete sich ein Kreis von UnternehmerInnen, die das Modell gemeinsam mit Felber weiterentwickelt und mit einem Namen versehen haben. Die „Gemeinwohl-Ökonomie“

Es soll niemand mehr sagen können, dass es in Wirtschaft und Politik keine Alternative zum Kapitalismus und zu den realsozialistischen Irrwegen gäbe. Die “Gemeinwohl-Ökonomie” ist eine profunde Antwort auf die vielseitige Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawandel, Migration, Globalisierung, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust. Felbers “Gemeinwohl-Ökonomie” beruht – wie eine Marktwirtschaft – auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls – ein fundamentaler Neuansatz.

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